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Hybride Arbeitswelten

Im Schnellzugtempo hat sich die Arbeitsweise der Schweizer nachhaltig verändert. Das Resultat: Mehr Menschen arbeiten jetzt “hybrid”. Das heisst, sie verbringen einen Teil ihrer Arbeitszeit im Büro und den Rest im Home-Office oder unterwegs.

Das klassische Büro muss sich an die hybride Arbeitswelt anpassen – also ergänzen, was im Home-Office fehlt und individuellen Bedürfnissen entgegenkommen. Für den Weg ins Büro gibt es unterschiedliche Gründe. Manche kommen ins Büro, um ungestört zu arbeiten. Andere arbeiten lieber in den eigenen vier Wänden, nehmen aber den Arbeitsweg auf sich, um sich mit dem Team zu treffen. Für die einen ein Treffpunkt, für die anderen ein Refugium – das Büro muss zum Alleskönner werden.

Das klassische Büro: ein Auslaufmodell

Das klassische Büro bietet allen Mitarbeitenden ihren eigenen Platz. Einzelplätze und Schreibtische belegen den Grossteil der Fläche. Treffpunkte und Meetingräume sind eher ein Nebengedanke, den man bis anhin aus Kostengründen nach dem Prinzip “so viel wie nötig – so wenig wie möglich” verfolgt hat.

Das Büro der Zukunft muss das ergänzen, was im Home-Office fehlt. Es ist ein Ort der Arbeit, aber auch ein Ort der Begegnung. Das Büro steht neu für Austausch, Teamgefühl und gemeinsames Entscheiden.

Es wird kaum je die ganze Belegschaft anwesend sein. Kein Wunder also, dass Desk-Sharing-Büros immer grössere Verbreitung finden.

Desk-Sharing ist ein Teil der Lösung

Beim Desk-Sharing-Modell (auch «Shared Desk» oder «Flexible Office» genannt) haben die Mitarbeitenden keinen festgelegten Arbeitsplatz im Büro. Sie wählen ihren Platz täglich neu aus. Die Bürofläche wird auf diese Weise effizienter genutzt und Leerplätze werden vermieden. Wichtig ist aber, dass man Desk Sharing nur als Teil eines modernen Arbeitsplatzmodells versteht. Wenn der eigene Arbeitsplatz nicht personalisiert werden kann, müssen im Büro Orte geschaffen werden, wo man sich zu Hause fühlt.